FFW Sorghof

Den Anstoß zur Gründung eines Vereines der Freiwilligen Feuerwehr Langenbruck gab der Brand am 31.12.1882 in Vilseck. Damals eilten auch die dienstfähigen Männer von Langenbruck mit ihrer kurz vorher erworbenen Löschmaschine zur Unglücksstätte und leisteten Hilfe. Gerade dieses traurige Ereignis ließ bei dem Metzgermeister Georg Suttner von Langenbruck den längst gehegten Gedanken reifen, eine auf den Feuerschutz bedachte Vereinigung zu schaffen. Seine Idee wurde mit begeisterter Zustimmung bei dem Lehrer Bernhard Schug, dem Bäckermeister Georg Lindner und bei Simon Steiner aufgenommen. Noch am gleichen Tage fanden sich 25 Gesinnungsgenossen. So konnte am 1. Januar 1883 die Freiwillige Feuerwehr Langenbruck gegründet werden. Mit dem Leitspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr — Einer für alle — alle für einen“ — wurde der Verein ins Leben gerufen und nachfolgende Herren in die Vorstandschaft gewählt:

  • Bernhard Schug, Vorstand
  • Georg Suttner, Hauptmann und Kommandant
  • Geörg Lindne,r Adjudant
  • Simon Steiner, Requisitenmeister
  • Johann Schlegl, Zugführer
  • Josef Lehner, Zugführer
  • Johann Luber, Kassier

 

Der Verein stand aber ohne alle Mittel zur Beschaffung von Gerät und Requisiten (Gurte, Helme, Signalinstrumente usw.) da. Auch hier fanden sich sogleich zahlreiche Spender und Förderer, die auf Vorschlag des Vereins als Ehrenmitglieder dem Verein beitraten.

Sehr bald und im reichlichen Maße konnte sich die neugegründete Wehr unter Beweis stellen. Mehrfach wurde in den folgenden Jahren die Einsatzbereitschaft und ihr schnelles, erfolgreiches Handeln bei der Brandbekämpfung von höchster Stelle bescheinigt und lobend anerkannt.

So im Jahre 1897 beim Brand in Erzhäusl. Forstmeister Weiß von Vilseck schreibt: "…die energisch entfaltete Tätigkeit wird bei der kgl. Regierung gebührende Erwähnung finden.“ Nach dem Großbrand in Pappenberg im Jahre 1897 schreibt das kgl. Bezirksamt Eschenbach im Auftrage der Reg. d. Oberpfalzder Freiwilligen Feuerwehr Langenbruck wird für ihre aufopfernde Tätigkeit gebührende Anerkennung ausgesprochen.“